kirche.jpg Willkommen auf der Seite der
Kirchengemeinde Helstorf
kirche.jpg
Pfarramt
Kirchenvorstand
Gottesdienste
Termine
Neuigkeiten
Musik
Kinder & Jugend
Gruppen
Konfirmanden
Ausschüsse
Friedhof /  Küstereien
Kirchengemeinde
Die Kirche
Die Kapelle
Gemeindehaus
Spenden
Stiftung
Sponsoren
Impressum

Kurzbeschreibung der Helstorfer Kirche

Die jetzige Kirche ist im Jahr 1751 erbaut worden, weil die damalige Kirche zu klein geworden war. Diese Vorgängerkirche, deren Baujahr man nicht kennt, wurde 1750 abgerissen. Von ihr erhalten aber ist der hölzerne Turm. Die darin hängende Petrusglocke stammt aus dem Jahr 1489. Eine weitere Glocke von 1722, die Uhrglocke von 1718. Eine Glocke von 1650 wurde, da sie angeblilch "unmelodiös" war, freiwillig im ersten Weltkrieg als Metallspende abgegeben. 1925 wurden dann zwei neue Glocken erworben und eingeweiht.

Im Anschluss an den Westturm entstand im 18. Jahrhundert eine Saalkirche mit sechsachsigem Langhaus. Der Innenraum ist mit einer Halbkreistonne überdeckt. Ringsum befinden sich Priecheneinbauten als Stützen. Der Chorraum ist durch die Altarwand abgetrennt. Hinter der Altarwand befand sich ehemals eine Sakristei bis der Alter bei der Renovierung in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zurückgesetzt wurde. Heute dient die Fläche hinter dem Altar als Arbeitsraum des Kirchenvogts (Küster).

Der Kanzelaltar (ebenfalls 1751) stammt aus der Werkstatt des Meister Ziesenis. Er hat einen eingeschossigen Aufbau mit korinthischer Säulenstellung, starke Verkröpfungen, einen Giebelaufsatz mit gebrochenem Deckgesims und Vasenbekrönungen.
Das Altarbild stellt Jesus mit seinen Jüngern beim Abendmahl dar. Bemerkenswert ist der Hasenbraten auf dem Tisch, der sich jedovh auch in anderen Abendmahlsdarstellungen der Region (z.B. Hagen) findet.

Etwa im 13. Jahrhundert wurde in Helstorf eine romanische Hau-steinkirche gebaut. Ihr Grundriss war etwas kleiner als der der heutigen Kirche.
Aus dieser, vielleicht auch aus einer noch früheren Kirche stammt das romanische Taufbecken. Es diente lange Zeit auf dem Pfarrhof als Tränke und wurde bei der Kirchenrenovierung 1957 endgültig wieder unter den Taufengel gesetzt.

Dieser barocke Taufengel aus dem Baujahr 1751 hing ursprünglich in der Mitte des Chorraums und war mittels einer Mechanik absenkbar. In den Händen hielt er die Taufschale. Diese Taufschale, ebenfalls aus dem Jahre 1751, existiert noch, wird jetzt bei Taufen in den Aufsatz des Taufsteins gestellt.

Die romantische Orgel von 1864 stammt aus der Werkstatt des Orgelbauers Carl Heyder. Sie wurde 2007 aufwändig restauriert. Über eine Vorgänger-Orgel gibt es leider keine Aufzeichnungen.

Neuesten Datums (2004) ist der von einem Helstorfer gearbeitete Gebetsbaum vorn im Altarraum. Er bietet Gelegenheit, ein stilles Gebet zu verrichten und dazu eine Kerze anzuzünden. Gelegenheit dazu ist in und nach den Gottesdiensten, sowie zu den Öffnungszeiten in den Sommermonaten.

Ebenfalls zum Verweilen und zur Besinnung laden die alten Grabsteine ein, die auf dem alten Friedhof um die Kirche herum stehen und zum Teil am Heizungshäuschen angebracht sind. Sie stammen zum Teil noch aus dem Mittelalter und erzählen ganze Familiengeschichten.



Die Kirche ist von April bis Oktober an den Sonnabenden von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen können bestellt werden bei der Kirchenvögtin Karola Huck, Tel.: 0151 15493837, oder auch im Pfarramt Brückenstr. 3, Tel.: 05072/322. Dort kann der Kirchenschlüssel entliehen werden.